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Aktionstag „Kein Schleichverkehr in Grötzingen“

KEIN SCHLEICHVERKEHR IN GRÖTZINGEN

Liebe Anwohner*innen der Augustenburgstraße und anliegender Nebenstraßen,

seit Jahren beschäftigt uns der zunehmende Straßenverkehr auf der Augustenburgstraße und den anliegenden Nebenstraßen. Besonders zu Berufsverkehrszeiten nutzen unzählige Autofahrer die Ortsdurchfahrt, um einen Stau durch eine Tunnelumfahrung zu vermeiden. Durch die vielen Baustellen in der Umgebung hat sich die Situation in den letzten zwei Jahren verschärft.

Wir setzen uns auf politischer Ebene im Ortschaftsrat für eine Lösung der untragbaren Situation ein. Parallel möchten wir zu einem Tag des „verlangsamten Verkehrs“ aufrufen und mit Ihnen am

20. November von 16 bis 18 Uhr

den Verkehrsfluss auf der Augustenburgstraße und den anliegenden Nebenstraßen (Staigstr, Ringelberghohl, Karl-Martin-Graff-Str.) ausbremsen. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns intensiv den Zebrastreifen sowie die Fußgängerampeln zu nutzen. Auf der Straße strategisch platzierte Anhänger sollen die Durchfahrt zusätzlich erschweren. In den Nebenstraßen werden ca. 20 Fahrräder sehr langsam und die volle Straßenbreite ausnutzend vermeintliche Schleichwegefahrer zum Schleichen zwingen.

Die Autofahrer sollen ausreichend Zeit haben, um unsere Forderungen auf Plakaten und Bannern zu lesen:

  • Tunnel nutzen statt durch den Ort zu fahren
  • Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr

Wir hoffen mit dieser Aktion ein Umdenken bei dem ein oder anderen Autofahrer zu erreichen. Ferner wollen wir eine große Öffentlichkeit schaffen, um hier nochmals auf die Dringlichkeit einer Lösung für den Verkehr im Pfinztal hinzuweisen.

Je mehr Grötzinger Bürger gemeinsam „auf die Straße gehen“, umso mehr Gewicht erhält unsere Forderung. Unterstützen Sie uns, kommen Sie am 20.11. dazu und lassen Sie uns gemeinsam den Berufsverkehr ausbremsen. Bringen Sie Ihre Wünsche auch auf selbstgestalteten Plakaten mit.

Mit freundlichen Grüßen

Silke Bergerhoff, SPD                                                          Gabi Vorberg, GLG

Antrag: Schwalbennester an öffentlichen und privaten Gebäuden

Mehlschwalben sind bei uns in Grötzingen immer seltener anzutreffen.

Gründe für den Rückgang der Populationen in ihrem Sommerlebensraum bei uns sind unter anderem, dass die Baumaterialien für natürliche Nester für die Vögel immer schwieriger zu finden sind, dass die Nester an den neuartigen Putzen nicht mehr haften und natürlich der Rückgang der Insektenbestände. Zumindest für die ersten beiden Problempunkte kann Abhilfe geschaffen werden:

Die Grötzinger Heimatfreunde kümmern sich unter Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr seit Jahren um den Erhalt der Populationen und ein Wiederansiedeln von neuen Mehlschwalbenpaaren, indem sie interessierte Privatpersonen darin unterstützen, künstliche Nistmöglichkeiten an Gebäuden anzubringen.

Durch diese Initiative brüteten in Grötzingen dieses Jahr wieder 59 Mehlschwalbenpaare, nachdem es vor acht Jahren gerade einmal noch halb so viele Brutpaare waren.

Wie auf der Karte zu sehen, finden sich die natürlichen und künstlichen Nester großräumig um Unterviertel, Schultheiß-Kiefer-Straße und Niddaplatz, weshalb sich die in diesem Bereich stehenden öffentlichen Gebäude als weitere Standorte für Nester sehr gut eignen würden, zumal Mehlschwalben gesellige Tiere sind und sich gerne dort ansiedeln, wo sie andere Artgenossen treffen und auch den Menschen nicht scheuen.

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Antrag: Anpassung der Baumschutzsatzung

Das Erfüllen der Baumschutzsatzung der Stadt Karlsruhe mit ihrem Schutzzweck:

㤠2 Wesentlicher Schutzzweck

Wesentlicher Schutzzweck dieser Satzung ist die Erhaltung der geschützten Bäume zur Sicherstellung eines ausgewogenen Klimas, zur Erhaltung von Lebensstätten der Tier- und Pflanzenwelt sowie zur Belebung, Gliederung und Pflege des Orts- und Landschaftsbildes.“

ist aktueller denn je.

Die darin enthaltene Regelung der Ersatzpflanzung ist jedoch nicht mehr zeitgemäß:

㤠8 Ersatzpflanzungen

Zum Ausgleich eines genehmigten oder eines nicht genehmigten bestandsmindernden Eingriffs im Sinne von § 3 kann die Stadt angemessene und zumutbare Ersatzpflanzungen standortgerechter Gehölze anordnen.“

In Zeiten des Klimawandels und Artensterbens ist ein „kann“ von Ersatzpflanzungen nicht ausreichend, sondern muss verpflichtend festgelegt werden. Je nach Größe des gefällten Baumes, müssten sogar zwei oder mehr Ersatzpflanzungen getätigt werden. In anderen Städten wird dies schon umgesetzt: s. Baumschutzsatzungen der Städte Stuttgart und Ravensburg.

Gleichzeitig ist bei einer Anpassung der Baumschutzsatzung darauf zu achten, dass neben der standortgerechten Auswahl auch Tierarten fördernde/schützende und dem zukünftigen Klima in Karlsruhe angepasste Pflanzen ausgesucht werden müssen.

Wir beantragen:

Die Ortsverwaltung Grötzingen setzt sich dafür ein, dass die Baumschutzsatzung der Stadt Karlsruhe hinsichtlich oben genannter Gesichtspunkte überarbeitet wird.

Park(ing)Day in Grötzingen 20.9.2019

Bericht aus Grötzingen Aktuell

Chillen zur Happy Hour vor dem herrlich restaurierten Kannen-Torbogen? So dachten Grüne Liste Grötzingen sowie Heimatfreunde und meldeten für den „Park(ing) Day“ die Auflassung von drei Parkplätzen auf dem zentralen Niddaplatz. Diese reichten allerdings nicht aus, um das potthässliche Wohnmobil zu vertreiben, dessen Eigentümer seit geraumer Zeit völlig respekt- und gefühllos den Blick auf das liebevoll restaurierte Kulturdenkmal versperrt. Schade.

Hast Du Dich auch schon gefragt, wie es vor Deiner Haustür ohne die parkenden Autos aussehen könnte? Unter diesem Motto treffen sich Menschen am Park(ing) Day weltweit, um in ihrer Stadt Parkplätze für einen Tag umzugestalten. In Grötzingen gab’s am Freitag Sitzgelegenheiten, Liegestühle, Muffins, wunderbare Kuchen und anderes Gebäck. Herr Heil vom Bioladen stiftete Getränke und bald nach der Installation des kleinen Erholungsraumes erschien ein Nachbar mit seiner Familie und brachte frisch gekochten Kaffee samt Berichten aus der früheren Zeit des Platzes. Dem schloss sich Harald Schwer von den Heimatfreunden mit eigenen Erinnerungen an. Eine  wunderbare Feierrunde mitten im Ort!

„Die Restaurierung des Torbogens und des Oberlichtes war sehr  kostenintensiv, obwohl uns Grötzinger Handwerksbetriebe sehr entgegenkamen“, so Klaus Feige. Blieben dennoch viele Materialkosten. „Traurig, dass der Torbogen ein solches Aschenputtel-Dasein fristet!“ Selbst am Park(ing) Day!

Fragt sich, ob dies so bleiben muss. Der Park(ing) Day gibt andere Möglichkeiten vor.

Antrag: Machbarkeit Radschnellwege und Sanierungsgebiet Ortsmitte

Radschnellverbindungen können einen beträchtlichen Beitrag dazu leisten, den Verkehrsinfarkt auf Deutschlands Straßen- man denke an den werktäglichen Infarkt auf der Augustenburgstraße und den Tunnelstau in Grötzingen- zu mindern.

Von einem aufmerksamen Bürger stammen die Anregungen für folgende Überlegungen:

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Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019

Unser Wahlvorschlag erhielt die meisten Stimmen, siehe Wahlergebnis auf der Stadtseite. Wir konnten unseren Stimmenanteil gegenüber 2014 von 22,5 auf 24,3 Prozent steigern. Unsere Spitzenkandidatin Birgit Hauswirth-Metzger wurde Stimmenkönigin. Außer ihr vertreten uns Titus Tamm und Dr. Gabriele Vorberg wie bisher im Ortschaftsrat. Neu ist Christina Bischoff, die statt Ute Schmidt-Rohr, die nicht mehr kandidierte, das Quartett vervollständigt. Wir freuen uns über den von den Wählerinnen und Wählern bekommenen Auftrag und werden uns vor allem dafür einsetzen, dass Grötzingen beim Klimaschutz vorankommt.

Der beste Platz

Der beste Platz für das Grünen-Plakat „Hier sind Bienen wieder zuhause“ ist zweifellos an der Oberausbrücke. Dort befindet sich nämlich hinter dem Mahnmal für die 1942 nach Gurs verschleppten Grötzinger Jüdinnen und Juden eine Klotzbeute, ein Bienenstock in einem ausgehöhlten Stück Baumstamm.

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Nachverdichtung „Im Speitel“

Am 6. Mai 2019 erreichte uns folgende Anfrage aus dem Speitel:

Sehr geehrte Damen und Herrn,

das Thema „Nachverdichtung“ im Wohngebiet „Im Speitel“ schlägt hier hohe Wellen. Als Bewohner und … erlebe ich hierzu regelmäßig teils heftige Diskussionen. Dabei geht es insbesondere um die sich mit dem Bau eines weiteren Halbhochhauses samt Kita voraussichtlich deutlich zuspitzende Verkehrs- und Parkraumsituation in dieser ohnehin äußerst engen und langgezogenen Sackgasse, sowie um die damit einhergehende Abholzung des als „grüne Lunge“, Frischluftschneise sowie Spiel- und Regenerierfläche dienenden „Wäldchens“.

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