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„Grötzingen im Fernsehen“ – Terra preta

ARTE hat einen 27-minütigen Film ab Mai 2020 gedreht und sendet ihn im Format X:enius am Dienstag, den 22.9.2020, um 16.50 Uhr unter dem Titel

„Xenius: CO2-Speicherung – Wie kann man das Treibhausgas einfangen“

Für den Film wurde Pflanzkohle als Grundlage für Terra preta und Schwarzerde in einer Erdgrube im Garten von Birgit und Peter gebrannt. Aufnahmen in Berlin zeigen die Anwendung als Dünger und Bodenverbesserer.

Unter nachfolgendem Link ist der Film ab 5 Uhr morgens am 22.9.2020 und dann bis zum 20.12.2020 abrufbar.

Xenius: CO2-Speicherung – Wie kann man das Treibhausgas einfangen? – Komplette Sendung | ARTE

Antrag: Gefahrengut Zigarettenkippen

Laut Süddeutscher Zeitung werden jedes Jahr weltweit 5,6 Billionen Zigaretten geraucht und anschließend etwa 4,5 Billionen verbleibende Kippen achtlos weggeworfen. Abgesehen davon, dass das Wegwerfen von Kippen eine Geruchsbelästigung darstellt und die Straßen und Grünanlagen verschandelt, sind weggeworfene Zigarettenkippen vor allem eines: giftig. Zigarettenstummel brauchen bis zu 15 Jahre, bis sie verrottet sind. In dieser Zeit geben sie ca. 7000 Chemikalien an die Umwelt ab, neben Nikotin toxische Substanzen wie Arsen, Cadmium und Blei in hoher Konzentration.

Bei unseren Müllsammelaktionen am Baggersee konnten wir das Problem direkt feststellen:

links: Kippen am Baggersee
oben: Kippen im 5l-Glas nach 1h sammeln

Kinder vergiften sich regelmäßig an weggeworfenen Zigaretten(kippen), die sie verschlucken. Das Wegwerfen von Zigarettenkippen ist somit weit mehr als nur eine Ordnungswidrigkeit, denn es stellt eine erhebliche Verschmutzung von Umwelt und Gewässern dar und eine Gefährdung von Menschheit und Tier.

Wir beantragen

  • Die Ortsverwaltung Grötzingen unternimmt eine Aufklärungs- und Informationskampagne mit dem Ziel, die Bevölkerung über die Schädlichkeit weggeworfener Zigarettenkippen zu informieren und diese gegenüber der Problematik zu sensibilisieren damit letztendlich die Umweltverschmutzung durch weggeworfene Zigarettenkippen vermindert wird.
  • Besonders an den Zugängen zu Spielplätzen, aber auch an anderen Stellen im Ort werden die Müllbehälter mit Aufsätzen zum Ausdrücken und Sammeln der Zigaretten ausgestattet.

Putzaktion am Baggersee/Liegewiese – Abschluss

Heute, 20.9.2020, trafen wir uns zum Abschluss der Ferienzeit nochmal, um die Liegewiese am Baggersee zu säubern. Diese Mal ging es um 10 Uhr los. Der Putztrupp bestand aus 6 bis 7 Personen.

Ein gutes Team

Da die Liegewiese am Abend zuvor durch eine Baggerseeaufsicht der Ortsverwaltung schon grob vorgereinigt wurde, waren wir tatsächlich nach etwas über einer Stunde fertig.

Kippen
Müllsammlung

Wollte man eine Hitliste über den gefundenen Müll aufstellen, dann hieße es:

  • Kippen
  • Kronkorken
  • Windeln
  • alles andere……wie zum Beispiel Bikini-Oberteile, Handtücher, Flaschen, Dosenlaschen,……

Trotzdem hier auch noch etwas positives: ein Hoch auf die Neugierde von Kindern. Die letzten beiden Male konnten wir eifrige Helfer „rekrutieren“, die zum Teil gar nicht mehr aufhören wollten. Und wenn man dann hört wie die Kinder ihren Eltern und Begleitern gegenüber sagen: „Das ist ja eklig, was da alles liegt. Wieso ist das so?“, dann macht das Mut. Denn erstaunlicherweise zeigt die „inverse Erziehung“ (Kinder -> Eltern) oftmals größere Erfolge…..

Park(ing) Day 2020

Auch in diesem Jahr haben wir wieder an der Aktion „Park(ing) Day“ am 18.9.2020 teilgenommen.

Im letzten Jahr waren wir vor dem Kannenbogen (schwer 😉 ) zu finden, in diesem nahmen wir uns den Parkstreifen in der Mühlstraße gegenüber dem Optiker vor und waren eigentlich nicht zu übersehen.



Wir wollten zeigen, wie es ist und wirkt, wenn öffentlicher Raum entlang der Straße frei erlebbar wird. Das heißt, wir haben temporär eine Wohlfühl-Zone aufgebaut, wollten spielen (Boule auf dem Platz), haben eine Wurmkiste gebaut, gechillt und freuten uns auf viele Besucher und gute Gespräche, die ja im Freien und unter Einhaltung der Hygienevorschriften gut möglich waren.

Gespräche im Schatten

Bau der Wurmkiste, die nun in einem Grötzinger Garten steht.

Am Ende blieb noch etwas Zeit, dass auch wir vor dem Abbau noch etwas ausspannen konnten.

Fazit: Wir waren da, wir haben es getan……

Schließung Ringelberghohl

Erhalten per Email:

Sehr geehrte Ortsverwaltung, sehr geehrte Grötzinger Parteivertreter*innen,

heute Morgen bin ich meinen üblichen Spazierweg durch den Wanderweg Ringelberghohl gelaufen. Am Ende, wo die momentane Absperrung steht, bin ich auf 3 Mitarbeiter des Tiefbauamtes gestoßen, welche mir erläutert haben, dass sie jetzt doch einen Zaun als Absperrung aufstellen würden. Der Durchgang bliebe auf weiteres verboten und kann auch nicht auf eigene Gefahr erfolgen.

Ich war sehr überrascht, da ich doch aus der Presse entnommen habe( BNN und Grötzingen Aktuell) dass dieser Weg für die Spaziergänger als Freizeitweg erhalten bleiben und eben nicht gesperrt werden soll.

Mir wurde von den Mitarbeitern gesagt, dass noch nicht entschieden sei, ob die Bezeichnung öffentliche Straße tatsächlich zurückgenommen werden wird. Bis dahin werde der Weg gesperrt durch einen nicht überwindbaren Zaun.

Ich kann nicht nachvollziehen warum diese Maßnahme nicht erst getätigt wird, wenn entschieden ist, was mit dem Wanderweg Ringelberghohl erfolgen soll. Diese Maßnahmen werden sicherlich mehrere 1000 Euro kosten.  Auch könnte man die Entscheidung den öffentlichen Weg als Freizeitweg umzubenennen beschleunigen, da dann laut Aussage der städtischen Mitarbeiter, kein Zaun mehr notwendig wäre.

Viele der Anwohner und ich (siehe mehrere Unterschriftensammlungen vom August 2020) sind mit dieser Sperrung durch einen Zaun nicht einverstanden.

Bitte nehmen sie dazu Stellung.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Unsere Antwort:

Hallo …..,

zu den zeitlichen Abläufen und Bearbeitungsgeschwindigkeiten in der Stadt, muss sich die Stadt äußern.

Von unserer Seite können wir folgendes sagen: In der Ortschaftsratssitzung am 23.09.2020 ist die Ringelberghohl Thema und die zuständigen Ämter werden anwesend sein. Es stehen noch zwei Gutachten aus (Baumgutachten und erforderliches Pflegekonzept). Außerdem müssen die angrenzenden Grundstückseigentümer einen 3m breiten Streifen an der Böschungskante frei machen. Die Entscheidung, ob der Weg auf eigene Gefahr begangen werden darf ist somit noch nicht gefällt.

Zum Zaunbau: da hast Du bei der Ortsverwaltung ja an der richtigen Adresse nachgefragt. Hier können wir nur spekulieren:

Die Begründung für die Einziehung des Weges ist „Gefahr für Leib und Leben“. Wir denken, solange nichts entschieden ist, die Konzepte und Instandsetzungsprogramme sowie Pflegeprogramme für die Hohl und die Arbeiten der Eigentümer nicht durchgeführt sind, ist die Stadt dazu verpflichtet, dafür zu sorgen dass nichts passiert, zumal sich gegebenenfalls durch die Regenfälle die Bedingungen verschlechtern. Die GLG ist der Meinung, dass der Schutz eines Menschenlebens den Aufwand wert ist, zumal die – je nach Beschluss – dann notwendigen Maßnahmen (s. oben) einiges an Zeit benötigen werden, während der der Weg ebenfalls gesperrt sein muss.

Folgenden zukünftigen Zustand unterstützen wir: Nutzen als offiziellen Weg oder zum Begehen auf eigene Gefahr nur dann, wenn die dafür erforderlichen Eingriffe in die mittlerweile entstandene biotopähnliche Natur, gering sind.

Viele Grüße….

Putzaktion am Baggersee, die Zweite

Drei Wochen nach der ersten Putzaktion gab es am 16.8.2020 die zweite Auflage.

Beim Treffen um 9 Uhr an der Hütte am Baggersee waren wir sehr positiv überrascht. Ein beachtlicher Trupp von 10 Personen fand sich ein. Zangen und Säcke wurden verteilt und los ging’s.

Es war schon erstaunlich viel los. Von vielen Besuchern des Baggersees bekamen alle Müllsammler Dank und Lob. Viele Gespräche über das menschliche Verhalten wurden geführt.

Wie bei der ersten Aktion war es weniger der „große“ Müll, der ins Auge fiel. Aber die Kippen….

Kippen im 5-Liter-Glas

Und nun noch was Schönes: wir bekamen plötzlich Zuwachs durch drei Kinder einer Familie, die mit Begeisterung und Adleraugen dabei waren und uns mit großer Ausdauer geholfen haben.

Vielen Dank an die drei und alle anderen Helfer.

Mal sehen, was beim nächsten Mal passiert.

Putzaktion am Baggersee

Heute, am 26.7., waren wir zu fünft um 9 Uhr am Baggersee, um die Liegewiese von Müll zu befreien.

Putztrupp

Erfreulich war, dass wenig „großer“ Müll zu finden ist. Jedoch Unmengen von Kippen.

Abgesehen davon, dass Rauchen im Wald und auf der Liegewiese verboten ist……

….bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden. Eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen kann zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen. Beide Bestandteile eines Zigarettenstummels sind umweltschädlich: der Filter und der Tabakrest. Zigarettenfilter bestehen aus Celluloseacetat, das ein schwer abbaubarer Kunststoff ist. Es dauert viele Jahre, bis die Filter zerfallen.

Jedoch nicht alles, was gefunden wurde, wanderte in den Müllsack. Der Besitzer dieser Schuhe tauchte aus den Fluten auf und fand sein Schuhwerk unverändert an seinem Abstellort vor.

Wir werden diese Aktion den Sommer über in unregelmäßigen Abständen wiederholen.

Putzaktion am Baggersee

Da der Baggersee zurzeit sehr stark frequentiert ist, möchte die Grüne Liste Grötzingen alle Besucher, Badende, Sonnenhungrige, Spaziergänger, bitten, den See und das umliegende Gelände pfleglich zu behandeln. Insbesondere der mitgebrachte Müll muss wieder mitgenommen werden.

Wir werden ebenfalls einen Beitrag leisten und über die Sommermonate in loser Folge die Liegewiese von Unrat, der trotz allem dort verblieben ist, reinigen.

Eine erste Müllsammelaktion, ähnlich der Dreck-weg-Tage, findet am

26.7.2020, 9 Uhr

statt. Treffpunkt ist die Holzhütte beim Zugang von der Emil-Arheit-Halle kommend. Säcke und Zangen werden gestellt. Bitte an Handschuhe denken.

Um Anmeldung wird gebeten: gabi.vorberg@online.de

Antrag: Earth Hour – Globale Aktion für Klima- und Umweltschutz

Die Earth Hour (deutsch: Stunde der Erde) ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion in Form des Ausschaltens öffentlicher Beleuchtung. Ziel der Earth Hour ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz zu lenken.

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde:

Millionen von Menschen haben am 28.03.2020 zum vierzehnten Mal für eine Stunde das Licht ausgeschaltet – überall auf dem Planeten.

Am Samstag, den 27. März 2021, findet von 20:30 bis 21.30 Uhr die nächste Earth Hour statt. Rund um den Globus werden dann zum bereits 15. Mal Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen, wohlwissend, dass die Beteiligung an der Aktion „Earth Hour“ ein wichtiger Weckruf, keinesfalls aber ein Ersatz für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz sein kann.

Weitere Informationen unter www.wwf.de/earthhour/

Wir beantragen:

  • Die Ortsverwaltung meldet Grötzingen als jährlich teilnehmende Gemeinde an unter: www.wwf.de/earthhour/staedte-und-unternehmen/anmeldung-fuer-staedte/ und macht Vorschläge, wo im Ort im öffentlichen Raum das Licht ausgeknipst werden kann.
  • Die Ortsverwaltung und der Ortschaftsrat Grötzingen rufen die Bürger*innen dazu auf, sich an der Earth Hour-Aktion zu beteiligen.