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„Grötzingen im Fernsehen“ – Terra preta

ARTE hat einen 27-minütigen Film ab Mai 2020 gedreht und sendet ihn im Format X:enius am Dienstag, den 22.9.2020, um 16.50 Uhr unter dem Titel

„Xenius: CO2-Speicherung – Wie kann man das Treibhausgas einfangen“

Für den Film wurde Pflanzkohle als Grundlage für Terra preta und Schwarzerde in einer Erdgrube im Garten von Birgit und Peter gebrannt. Aufnahmen in Berlin zeigen die Anwendung als Dünger und Bodenverbesserer.

Unter nachfolgendem Link ist der Film ab 5 Uhr morgens am 22.9.2020 und dann bis zum 20.12.2020 abrufbar.

Xenius: CO2-Speicherung – Wie kann man das Treibhausgas einfangen? – Komplette Sendung | ARTE

Antrag: Ersatzpflanzungen bei Baumverlust in der Ringelberghohl

In Grötzingen müssen aus unterschiedlichsten Gründen Bäume gefällt werden. Sei es, dass ein Neubau ansteht wie z. B. die geplante Kindertagesstätte an der Ringelberghohl, oder dass aus Gründen der Verkehrssicherung Bäume weichen müssen.

Damit z. B. die Ringelberghohl wieder für Spaziergänger geöffnet werden kann, müssen voraussichtlich zahlreiche Bäume gefällt werden und es entfällt die Chance auf ein Stück unberührte Natur und ein sich entwickelndes Biotop.

Wir alle wissen hinsichtlich der ökologischen und klimatischen Bedeutungen der Wälder und jedes einzelnen Baumes. Bäume sind Wasserspeicher und Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Sie produzieren Sauerstoff und mindern das Treibhausgas CO2. Bäume beeinflussen das Mikroklima und reinigen die Luft. Bäume haben volkswirtschaftliche Bedeutung: gegen Wind, Lärm und Erosion und dienen nicht zuletzt unserem Wohlbefinden.

Grötzingen kann nun anhand der Hohl unmittelbar Klimaschutzmaßnahmen ausüben, indem nach den Fällungen mehr getan wird, als in der Karlsruher Baumschutzsatzung steht.

Wir beantragen:

Für jeden Baum, der in der Ringelberghohl gefällt werden muss, werden im Ort, unabhängig vom Umfang des Stammes, mindestens drei neue Bäume gepflanzt.

Antrag: Grötzingen hisst die Regenbogenflagge

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) erinnert seit 2005 jährlich an den 17. Mai 1990, den Tag an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten gestrichen hat. Dennoch sind auch 30 Jahre später, sogar in unserer Gesellschaft, Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie noch immer allgegenwärtig. Übergriffe und Gewalttaten gegen queere Menschen nehmen, auch in Deutschland, seit Jahren zu.

Am IDAHOBIT kann Grötzingen seinen Teil dazu beitragen, dass queeres Leben in unserer Gesellschaft öffentlich immer mehr normalisiert wird.

Durch das Zeigen der Pride-Fahne am Rathaus am IDAHOBIT solidarisieren wir uns mit queeren Menschen und setzen ein deutliches Zeichen der Akzeptanz gegenüber allen Menschen jeglicher Orientierung.

Wir beantragen

  • Die Ortsverwaltung Grötzingen hisst zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) ab dem 17. Mai 2021 jährlich am Rathaus die an diesem Tag international verwendete Pride-Fahne.
  • Die Verwaltung wird gebeten, mögliche Rahmenprogramme zu diesem Anlass ab 2021 in Abstimmung mit dem Ortschaftsrat zu ermöglichen.

Antrag: Gefahrengut Zigarettenkippen

Laut Süddeutscher Zeitung werden jedes Jahr weltweit 5,6 Billionen Zigaretten geraucht und anschließend etwa 4,5 Billionen verbleibende Kippen achtlos weggeworfen. Abgesehen davon, dass das Wegwerfen von Kippen eine Geruchsbelästigung darstellt und die Straßen und Grünanlagen verschandelt, sind weggeworfene Zigarettenkippen vor allem eines: giftig. Zigarettenstummel brauchen bis zu 15 Jahre, bis sie verrottet sind. In dieser Zeit geben sie ca. 7000 Chemikalien an die Umwelt ab, neben Nikotin toxische Substanzen wie Arsen, Cadmium und Blei in hoher Konzentration.

Bei unseren Müllsammelaktionen am Baggersee konnten wir das Problem direkt feststellen:

links: Kippen am Baggersee
oben: Kippen im 5l-Glas nach 1h sammeln

Kinder vergiften sich regelmäßig an weggeworfenen Zigaretten(kippen), die sie verschlucken. Das Wegwerfen von Zigarettenkippen ist somit weit mehr als nur eine Ordnungswidrigkeit, denn es stellt eine erhebliche Verschmutzung von Umwelt und Gewässern dar und eine Gefährdung von Menschheit und Tier.

Wir beantragen

  • Die Ortsverwaltung Grötzingen unternimmt eine Aufklärungs- und Informationskampagne mit dem Ziel, die Bevölkerung über die Schädlichkeit weggeworfener Zigarettenkippen zu informieren und diese gegenüber der Problematik zu sensibilisieren damit letztendlich die Umweltverschmutzung durch weggeworfene Zigarettenkippen vermindert wird.
  • Besonders an den Zugängen zu Spielplätzen, aber auch an anderen Stellen im Ort werden die Müllbehälter mit Aufsätzen zum Ausdrücken und Sammeln der Zigaretten ausgestattet.

Putzaktion am Baggersee/Liegewiese – Abschluss

Heute, 20.9.2020, trafen wir uns zum Abschluss der Ferienzeit nochmal, um die Liegewiese am Baggersee zu säubern. Diese Mal ging es um 10 Uhr los. Der Putztrupp bestand aus 6 bis 7 Personen.

Ein gutes Team

Da die Liegewiese am Abend zuvor durch eine Baggerseeaufsicht der Ortsverwaltung schon grob vorgereinigt wurde, waren wir tatsächlich nach etwas über einer Stunde fertig.

Kippen
Müllsammlung

Wollte man eine Hitliste über den gefundenen Müll aufstellen, dann hieße es:

  • Kippen
  • Kronkorken
  • Windeln
  • alles andere……wie zum Beispiel Bikini-Oberteile, Handtücher, Flaschen, Dosenlaschen,……

Trotzdem hier auch noch etwas positives: ein Hoch auf die Neugierde von Kindern. Die letzten beiden Male konnten wir eifrige Helfer „rekrutieren“, die zum Teil gar nicht mehr aufhören wollten. Und wenn man dann hört wie die Kinder ihren Eltern und Begleitern gegenüber sagen: „Das ist ja eklig, was da alles liegt. Wieso ist das so?“, dann macht das Mut. Denn erstaunlicherweise zeigt die „inverse Erziehung“ (Kinder -> Eltern) oftmals größere Erfolge…..

Park(ing) Day 2020

Auch in diesem Jahr haben wir wieder an der Aktion „Park(ing) Day“ am 18.9.2020 teilgenommen.

Im letzten Jahr waren wir vor dem Kannenbogen (schwer 😉 ) zu finden, in diesem nahmen wir uns den Parkstreifen in der Mühlstraße gegenüber dem Optiker vor und waren eigentlich nicht zu übersehen.



Wir wollten zeigen, wie es ist und wirkt, wenn öffentlicher Raum entlang der Straße frei erlebbar wird. Das heißt, wir haben temporär eine Wohlfühl-Zone aufgebaut, wollten spielen (Boule auf dem Platz), haben eine Wurmkiste gebaut, gechillt und freuten uns auf viele Besucher und gute Gespräche, die ja im Freien und unter Einhaltung der Hygienevorschriften gut möglich waren.

Gespräche im Schatten

Bau der Wurmkiste, die nun in einem Grötzinger Garten steht.

Am Ende blieb noch etwas Zeit, dass auch wir vor dem Abbau noch etwas ausspannen konnten.

Fazit: Wir waren da, wir haben es getan……

Schließung Ringelberghohl

Erhalten per Email:

Sehr geehrte Ortsverwaltung, sehr geehrte Grötzinger Parteivertreter*innen,

heute Morgen bin ich meinen üblichen Spazierweg durch den Wanderweg Ringelberghohl gelaufen. Am Ende, wo die momentane Absperrung steht, bin ich auf 3 Mitarbeiter des Tiefbauamtes gestoßen, welche mir erläutert haben, dass sie jetzt doch einen Zaun als Absperrung aufstellen würden. Der Durchgang bliebe auf weiteres verboten und kann auch nicht auf eigene Gefahr erfolgen.

Ich war sehr überrascht, da ich doch aus der Presse entnommen habe( BNN und Grötzingen Aktuell) dass dieser Weg für die Spaziergänger als Freizeitweg erhalten bleiben und eben nicht gesperrt werden soll.

Mir wurde von den Mitarbeitern gesagt, dass noch nicht entschieden sei, ob die Bezeichnung öffentliche Straße tatsächlich zurückgenommen werden wird. Bis dahin werde der Weg gesperrt durch einen nicht überwindbaren Zaun.

Ich kann nicht nachvollziehen warum diese Maßnahme nicht erst getätigt wird, wenn entschieden ist, was mit dem Wanderweg Ringelberghohl erfolgen soll. Diese Maßnahmen werden sicherlich mehrere 1000 Euro kosten.  Auch könnte man die Entscheidung den öffentlichen Weg als Freizeitweg umzubenennen beschleunigen, da dann laut Aussage der städtischen Mitarbeiter, kein Zaun mehr notwendig wäre.

Viele der Anwohner und ich (siehe mehrere Unterschriftensammlungen vom August 2020) sind mit dieser Sperrung durch einen Zaun nicht einverstanden.

Bitte nehmen sie dazu Stellung.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Unsere Antwort:

Hallo …..,

zu den zeitlichen Abläufen und Bearbeitungsgeschwindigkeiten in der Stadt, muss sich die Stadt äußern.

Von unserer Seite können wir folgendes sagen: In der Ortschaftsratssitzung am 23.09.2020 ist die Ringelberghohl Thema und die zuständigen Ämter werden anwesend sein. Es stehen noch zwei Gutachten aus (Baumgutachten und erforderliches Pflegekonzept). Außerdem müssen die angrenzenden Grundstückseigentümer einen 3m breiten Streifen an der Böschungskante frei machen. Die Entscheidung, ob der Weg auf eigene Gefahr begangen werden darf ist somit noch nicht gefällt.

Zum Zaunbau: da hast Du bei der Ortsverwaltung ja an der richtigen Adresse nachgefragt. Hier können wir nur spekulieren:

Die Begründung für die Einziehung des Weges ist „Gefahr für Leib und Leben“. Wir denken, solange nichts entschieden ist, die Konzepte und Instandsetzungsprogramme sowie Pflegeprogramme für die Hohl und die Arbeiten der Eigentümer nicht durchgeführt sind, ist die Stadt dazu verpflichtet, dafür zu sorgen dass nichts passiert, zumal sich gegebenenfalls durch die Regenfälle die Bedingungen verschlechtern. Die GLG ist der Meinung, dass der Schutz eines Menschenlebens den Aufwand wert ist, zumal die – je nach Beschluss – dann notwendigen Maßnahmen (s. oben) einiges an Zeit benötigen werden, während der der Weg ebenfalls gesperrt sein muss.

Folgenden zukünftigen Zustand unterstützen wir: Nutzen als offiziellen Weg oder zum Begehen auf eigene Gefahr nur dann, wenn die dafür erforderlichen Eingriffe in die mittlerweile entstandene biotopähnliche Natur, gering sind.

Viele Grüße….

Putzaktion am Baggersee, die Zweite

Drei Wochen nach der ersten Putzaktion gab es am 16.8.2020 die zweite Auflage.

Beim Treffen um 9 Uhr an der Hütte am Baggersee waren wir sehr positiv überrascht. Ein beachtlicher Trupp von 10 Personen fand sich ein. Zangen und Säcke wurden verteilt und los ging’s.

Es war schon erstaunlich viel los. Von vielen Besuchern des Baggersees bekamen alle Müllsammler Dank und Lob. Viele Gespräche über das menschliche Verhalten wurden geführt.

Wie bei der ersten Aktion war es weniger der „große“ Müll, der ins Auge fiel. Aber die Kippen….

Kippen im 5-Liter-Glas

Und nun noch was Schönes: wir bekamen plötzlich Zuwachs durch drei Kinder einer Familie, die mit Begeisterung und Adleraugen dabei waren und uns mit großer Ausdauer geholfen haben.

Vielen Dank an die drei und alle anderen Helfer.

Mal sehen, was beim nächsten Mal passiert.

Putzaktion am Baggersee

Heute, am 26.7., waren wir zu fünft um 9 Uhr am Baggersee, um die Liegewiese von Müll zu befreien.

Putztrupp

Erfreulich war, dass wenig „großer“ Müll zu finden ist. Jedoch Unmengen von Kippen.

Abgesehen davon, dass Rauchen im Wald und auf der Liegewiese verboten ist……

….bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden. Eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen kann zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen. Beide Bestandteile eines Zigarettenstummels sind umweltschädlich: der Filter und der Tabakrest. Zigarettenfilter bestehen aus Celluloseacetat, das ein schwer abbaubarer Kunststoff ist. Es dauert viele Jahre, bis die Filter zerfallen.

Jedoch nicht alles, was gefunden wurde, wanderte in den Müllsack. Der Besitzer dieser Schuhe tauchte aus den Fluten auf und fand sein Schuhwerk unverändert an seinem Abstellort vor.

Wir werden diese Aktion den Sommer über in unregelmäßigen Abständen wiederholen.

Putzaktion am Baggersee

Da der Baggersee zurzeit sehr stark frequentiert ist, möchte die Grüne Liste Grötzingen alle Besucher, Badende, Sonnenhungrige, Spaziergänger, bitten, den See und das umliegende Gelände pfleglich zu behandeln. Insbesondere der mitgebrachte Müll muss wieder mitgenommen werden.

Wir werden ebenfalls einen Beitrag leisten und über die Sommermonate in loser Folge die Liegewiese von Unrat, der trotz allem dort verblieben ist, reinigen.

Eine erste Müllsammelaktion, ähnlich der Dreck-weg-Tage, findet am

26.7.2020, 9 Uhr

statt. Treffpunkt ist die Holzhütte beim Zugang von der Emil-Arheit-Halle kommend. Säcke und Zangen werden gestellt. Bitte an Handschuhe denken.

Um Anmeldung wird gebeten: gabi.vorberg@online.de