Aktionstag: Kein Schleichverkehr in Grötzingen

Am Mittwoch, den 20. November 2019, gab es zusätzlich zum alltäglichen Stau-Geschehen eine Stau-Bewegung in Grötzingen.

Mit ihrer Aktion wollten die Stau-geplagten Anwohner, der Initiative „Grötzingen-Süd wehrt sich“, sowie die Fraktionen der SPD und der GLG des Ortschaftsrates, auf die unerträgliche Verkehrssituation aufmerksam machen.

Mit dem Einsatz etlicher Ortschaftsräte aus allen Fraktionen und ca. 100 Anwohnern wurden der Zebrastreifen an der Schule und alle auf der Augustenburgstraße liegenden Ampelanlagen ausgiebig benutzt. Zeitgleich fuhren durch die Staigstraße, Ringelberghohl, Karl-Martin-Graff-Straße und die Gustav-Scholz-Straße immer wieder Gruppen von Fahrradfahrern, teilweise mit Hängern, und bremsten dadurch den durch den Stau auf der Augustenburgstraße entstehenden Schleichverkehr aus. Auch in der Staigstraße wurde der Zebrastreifen eifrig frequentiert.

Zwei Stunden lang sollte damit die Autofahrer auf die Situation der Anwohner aufmerksam gemacht werden und ihnen auch die Vergeblichkeit in ihrem Bemühen, oberirdisch schneller durch den Ort zu kommen (anstatt den Tunnel zu benutzen), vor Augen geführt werden.

Im Großen und Ganzen verlief alles sehr ruhig und gesittet. Einzelnes Hupen oder einzelne Kommentare genervter Autofahrer waren zu hören. Aber auch die Polizei, die vorbei schaute, fand eine ruhige Aktion vor.

Zusätzlich übergab die Inititative „Grötzingen Süd wehrt sich“ am 10.12.2019 Herrn Oberbürgermeister Mentrup eine Unterschriftenliste mit ca. 400 Unterschriften. Es wurde versichert, dass nochmals alle Optionen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Grötzingen Süd geprüft werden.