Mülle grazie!


Zusammen mit Grötzinger Bürger/innen beteiligt sich die Grüne Liste Grötzingen seit einigen Jahren an den Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe. Zusätzlich ruft die GLG im Sommer zu gemeinsamen Sammelaktionen auf, um die Liegewiese und die Zugangswege zum Baggersee zu reinigen.

Das städtische Ziel der Dreck-weg-Wochen ist es, im Bewusstsein zu verankern, dass sorglos weggeworfener Müll unser aller Umwelt und Natur verschmutzt. Allerdings widmen sich diese Aktionen dem Problem nur in wenigen Wochen im Jahr. Die Aufmerksamkeit bleibt nicht lange wach. Neue Maßnahmen, wie eine Umgestaltung der öffentlichen Mülleimer, könnten dauerhaft eine zusätzliche Wirkung zeigen.


Die GLG hat sich umgeschaut wie andere Städte mit der Problematik umgehen. Mannheim („Fütterungszeiten in Mannheim“) oder Hamburg („Wir sind für jeden Dreck zu haben“) zum Beispiel haben hierfür schon entsprechende Projekte gestartet.

Mülleimer in Hamburg (Bilder: F. Vorberg)

Das Ziel der Maßnahmen in Grötzingen wäre es, die vorhandenen Abfalleimer mit einer ungewöhnlichen und zugleich witzigen Botschaft sprechen zu lassen. Damit wird die Aufmerksamkeit der Bürger für das Müllproblem erhöht und ein freundlicher Appell an alle gerichtet, den eigenen Abfall genau dort anstatt auf den Bürgersteig, in die Büsche, in die Pfinz zu werfen oder am Baggersee neben einen überfüllten Mülleimer abzulegen.
Der öffentliche Abfalleimer würde so von einer unbeachteten grauen Maus zum witzigen Sprüche-Blickfang. Unser aller Wahrnehmung des ewigen Problems mit dem Abfall würde durch Humor und Sprachwitz verändert, genau dort wo es vorkommt.
Die Grüne Liste Grötzingen verfolgt diesen Ansatz weiter und wird Sie auf dem Laufenden halten.


„Mülle grazie“ für Ihre Aufmerksamkeit.

Bericht in Grötzingen Aktuell, 5.11.2021

Corona

Im folgenden Diagramm stellt die blaue Linie die täglich vom Robert-Koch-Institut veröffentlichen Corona-Neuerkrankungen dar. Zur Glättung des Wochenrhythmus ist bei der roten Linie der Sieben-Tage-Durchschnitt gebildet, der mit drei Tagen Verzögerung erscheint. Die schwarze Linie gibt die vom RKI als an oder mit Corona verstorben Gemeldeten im Sieben-Tage-Durchschnitt wieder. Die grüne Linie beschreibt, wie viele Covid-Patienten laut DIVI-Register auf Intensivstationen behandelt werden. Sie sieht zuletzt gestrichelt aus, weil das RKI seit 17. April 2021 für die Samstage keine Angaben mehr macht. Die grüne Linie fällt insofern aus dem Rahmen, weil bei ihr Personen mehrfach berücksichtigt werden, nämlich an allen Tagen mit Intensivbehandlung. Die Skalenstriche auf der Zeitachse sind sonntags, das Datum ist vierzehntägig angegeben.

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