Aktionstag: Kein Schleichverkehr in Grötzingen

Am Mittwoch, den 20. November 2019, gab es zusätzlich zum alltäglichen Stau-Geschehen eine Stau-Bewegung in Grötzingen.

Mit ihrer Aktion wollten die Stau-geplagten Anwohner, der Initiative „Grötzingen-Süd wehrt sich“, sowie die Fraktionen der SPD und der GLG des Ortschaftsrates, auf die unerträgliche Verkehrssituation aufmerksam machen.

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Park(ing)Day in Grötzingen 20.9.2019

Bericht aus Grötzingen Aktuell

Chillen zur Happy Hour vor dem herrlich restaurierten Kannen-Torbogen? So dachten Grüne Liste Grötzingen sowie Heimatfreunde und meldeten für den „Park(ing) Day“ die Auflassung von drei Parkplätzen auf dem zentralen Niddaplatz. Diese reichten allerdings nicht aus, um das potthässliche Wohnmobil zu vertreiben, dessen Eigentümer seit geraumer Zeit völlig respekt- und gefühllos den Blick auf das liebevoll restaurierte Kulturdenkmal versperrt. Schade.

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Der beste Platz

Der beste Platz für das Grünen-Plakat „Hier sind Bienen wieder zuhause“ ist zweifellos an der Oberausbrücke. Dort befindet sich nämlich hinter dem Mahnmal für die 1942 nach Gurs verschleppten Grötzinger Jüdinnen und Juden eine Klotzbeute, ein Bienenstock in einem ausgehöhlten Stück Baumstamm.

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Wahl der GLG-Kandidatinnen und -Kandidaten für die Ortschaftsratswahl am 26. Mai 2019

Die Wahl fand bei einer Mitgliederversammlung am 28. Januar statt. Gewählt wurden:

  1. Birgit Hauswirth-Metzger, Bauingenieurin
  2. Titus Tamm, Fotograf
  3. Dr. Gabriele Vorberg, Diplomingenieurin
  4. Danica Duranec-Schoo, Diplomkauffrau
  5. Rainer Romer, Diplomingenieur
  6. Dominic Neureuther, Briefzusteller
  7. Peter Metzger, Bauingenieur
  8. Christina Bischoff, Studentin
  9. Yvonne Raviol, Diplombetriebswirtin
  10. Ute Eppinger, Redakteurin
  11. Wolfgang Walk, Softwareproduzent
  12. Bettina Bechtel, Dozentin
  13. Michael Bertling, Diplompsychologe
  14. Stefan Reinecke, Diplompsychologe
  15. Carola Thordsen, Kaufm. Angestellte
  16. Eberhard Dehne-Niemann, Diplomingenieur
  17. Karl Berger, Lehrer i. R.
  18. Dr. Klaus Horn, Rentner

Hier der Wortlaut der dazu an die Ortspresse gegebenen Mitteilung:

Zum 28.01. 2019 hatte die unabhängige Wählergemeinschaft Grüne Liste Grötzingen ihre Mitglieder eingeladen, um die Kandidaten für die Wahl zum Grötzinger Ortschaftsrat zu nominieren.
Bei der Begrüßung der Anwesenden freute sich der Vorsitzende Titus Tamm besonders über die zahlreichen Interessierten ,sowohl für eine Mitarbeit bei der Grünen Liste als auch für einen Listenplatz.
Auf die ersten drei Plätze wurden ohne Gegenstimmen die aktuellen Ortschaftsräte der GLG gewählt, auf Platz 1 die Fraktionsvorsitzende Birgit Hauswirth Metzger, auf Platz 2 der stellvertretende Ortsvorsteher Titus Tamm, auf Platz 3 die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Gabriele Vorberg. Ute Schmidt-Rohr wird aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidieren.
Die nächsten Plätze belegen Danica Duranec-Schoo, Rainer Romer, Dominic Neureuther, Peter Metzger und Christina Bischoff.
Über die Plätze 9 bis 18 wurde in zwei Blöcken abgestimmt.
Nach der Komplettierung der Wahlliste eröffnete Titus Tamm die Diskussion über mögliche Themen für das Wahlprogramm. Schnell fanden sich Gruppen, die zu verschiedenen Themen Entwürfe erarbeiten wollen : zu Verkehr, Klimaschutz, sowie zu demokratischem und sozialem Miteinander in einem weltoffenen und kulturell vielfältigen Grötzingen.

Vortrag ‚Terra Preta‘

Für Freitagabend, den 12.Oktober 2018, hatte die Grüne Liste Grötzingen (GLG) zu einem Vortrag zum Thema Schwarzerde geladen. Im voll besetztem Niddasaal zeigte Herr Dr. Siepe, Biologe im (Un-)Ruhestand, der interessierten Hörerschaft  verschiedenste Aspekte der Schwarzerde auf.

In seinem kurzweiligen Vortrag ging Herr Dr. Siepe zunächst auf die Historie der Schwarzerde ein. Schwarzerde wurde von Menschen schon vor tausenden von Jahren in unterschiedlichsten Kulturen – z.B. auch in der Kölner Bucht – hergestellt. Bekannt ist es vor allem aus dem Amazonas-Gebiet, wo es als ‚Terra Preta‘ bezeichnet wird.

Schwarzerde ist eine Mischung aus Pflanzenkohle und mensch-gemachtem Humus. Durch diese Mischung kann ein langfristig fruchtbarer Boden erzeugt werden, da sich die Kohle über Jahrhunderte nicht abbaut und das Auswaschen und Ausgasen von Nährstoffen verhindert.

Herr Dr. Siepe zeigte unterschiedliche Verfahren auf, wie die Pflanzkohle gebrannt werden kann. In Erdgruben, metallenen Schalen oder speziellen Öfen werden die Holzreste, z.B. aus dem Baumschnitt, Schicht für Schicht ins Feuer gelegt. Wichtig ist, dass von unten kein Sauerstoff zugeführt wird, damit die Kohle nicht verbrennt.

Eindrucksvoll waren die gezeigten Ernteergebnisse von Schwarzerde-Nutzern in der Umgebung von Karlsruhe. Das Gemüse war zum Teil über doppelt so groß wie im konventionellen Bioanbau. Zwei Schwarzerde-Nutzer aus dem Publikum berichteten begeistert von ihren Pflanzergebnissen. Andere gezeigte Nutzerfolge in Südeuropa und Afrika rundeten das Bild ab.

Interessant war der Hinweis von Herrn Dr. Siepe, dass in der Pflanzenkohle das Klimagas CO2 dauerhaft im Boden gespeichert wird. Insofern trägt Schwarzerde auch tüchtig zum Klimaschutz bei.

Da Herr Dr. Siepe aktiv das Brennen von Pflanzenkohle begleitet und anleitet, sind schon  verschiedene Brenn-Termine in Grötzingen ins Auge gefasst.  Wir werden Sie rechtzeitig darüber informieren.