Und nochmal Dreck-weg in Grötzingen

Am 13.4.2022 rief die Grüne Liste Grötzingen zum gemeinsamen Müllsammeln im Rahmen der Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe auf.

Nachdem die Fraktion schon gemeinsam mit der Ortsverwaltung und den anderen Fraktionen des Ortschaftsrates in der Woche vom 21.3. bis 24.3. unterwegs war, wollte man jetzt mit Bürger*innen noch für etwas Sauberkeit sorgen.

Die durchkämmten Gebiete in diesem Jahr reichten von der Wiesenäcker-Siedlung (Unterführung Eisenbahnbrücke bis Edeka) über Grötzingen Nord (besonders Bushaltestelle) bis zum Weg zur Wertstoffstation und der Autoauffahrt von der Grezzostraße zur B3 Richtung Grötzingen Nord.

Wie so oft waren Kippen ein großes Thema und erstaunlich viele Schnaps-Fläschchen, die wohl aus fahrenden Autos „fallen“. Dazu kam noch ein Feuerlöscher von erheblichem Gewicht, so dass der „Fund“ eines Einkaufswagens schon fast willkommen war.

Nach nur einer Stunde kam doch einiges an Müll zusammen. Vielen Dank allen Helfenden.

 

Grötzinger Klimatag 14.05.2022

Am 14.05.2022 findet der GRÖTZINGER KLIMATAG 2022 statt. Zwischen Martin-Luther-Platz und Nidda-Platz gibt es einen Ideen-Markt zu Klimaschutz und nachhaltigem Leben. Bisher haben sich mehr als 20 Gruppierungen bereit erklärt sich daran zu beteiligen und vielfältige Ideen und Informationen zu den Themen vorzustellen und weiterzugeben.

Wer mehr dazu wissen möchte findet alle Informationen auf der Webseite des Naturtreffs Grötzingen unter https://naturtreff-groetzingen.de/klimatag/

Dreck-weg-Wochen 2022

In diesem Jahr hat Karlsruhe wieder im Frühjahr die Dreck-weg-Wochen der Stadt ausgerufen:

https://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/abfall/sauberes_karlsruhe/dreckwegwochen.de

Vom 21.3. bis zum 24.3. beteiligte sich die Ortsverwaltung mit Unterstützung des Ortschaftsrates jeweils von 17-18 Uhr an dieser Aktion. Die GLG-Fraktion war an jedem Tag mit ein bis zwei Personen dabei, die sich zum Teil auch noch der Mithilfe von Familienmitgliedern versichert hatten. 🙂

Einige neuralgische Punkte in Grötzingen wurden so gesäubert:

  • Mühlenwehr und Umgebung
  • Bahnhof und Umgebung
  • Entlang der Bahn Richtung Oberausbrücke

Bei dieser einen Woche soll es nicht bleiben. Deswegen ruft die Grüne Liste Grötzingen in diesem Jahr wieder zu einer weiteren Aktion auf:

Am 13.4.2022 treffen wir uns um 17.30 Uhr an der Ecke Karl-Leopold-Straße/Durlacher Straße .

Von dort werden wir uns in Grötzingen verteilen und für etwas Sauberkeit sorgen. Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung.

Bitte meldet euch an unter dreck-weg@gl-g.de, damit ich euch über etwaige Änderungen auf dem Laufenden halten kann. Danke.

Zangen und Säcke werden gestellt, Handschuhe sollten selbst mitgebracht werden.

Mülle grazie!


Zusammen mit Grötzinger Bürger/innen beteiligt sich die Grüne Liste Grötzingen seit einigen Jahren an den Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe. Zusätzlich ruft die GLG im Sommer zu gemeinsamen Sammelaktionen auf, um die Liegewiese und die Zugangswege zum Baggersee zu reinigen.

Das städtische Ziel der Dreck-weg-Wochen ist es, im Bewusstsein zu verankern, dass sorglos weggeworfener Müll unser aller Umwelt und Natur verschmutzt. Allerdings widmen sich diese Aktionen dem Problem nur in wenigen Wochen im Jahr. Die Aufmerksamkeit bleibt nicht lange wach. Neue Maßnahmen, wie eine Umgestaltung der öffentlichen Mülleimer, könnten dauerhaft eine zusätzliche Wirkung zeigen.


Die GLG hat sich umgeschaut wie andere Städte mit der Problematik umgehen. Mannheim („Fütterungszeiten in Mannheim“) oder Hamburg („Wir sind für jeden Dreck zu haben“) zum Beispiel haben hierfür schon entsprechende Projekte gestartet.

Mülleimer in Hamburg (Bilder: F. Vorberg)

Das Ziel der Maßnahmen in Grötzingen wäre es, die vorhandenen Abfalleimer mit einer ungewöhnlichen und zugleich witzigen Botschaft sprechen zu lassen. Damit wird die Aufmerksamkeit der Bürger für das Müllproblem erhöht und ein freundlicher Appell an alle gerichtet, den eigenen Abfall genau dort anstatt auf den Bürgersteig, in die Büsche, in die Pfinz zu werfen oder am Baggersee neben einen überfüllten Mülleimer abzulegen.
Der öffentliche Abfalleimer würde so von einer unbeachteten grauen Maus zum witzigen Sprüche-Blickfang. Unser aller Wahrnehmung des ewigen Problems mit dem Abfall würde durch Humor und Sprachwitz verändert, genau dort wo es vorkommt.
Die Grüne Liste Grötzingen verfolgt diesen Ansatz weiter und wird Sie auf dem Laufenden halten.


„Mülle grazie“ für Ihre Aufmerksamkeit.

Bericht in Grötzingen Aktuell, 5.11.2021

Die Grüne Liste Grötzingen rief zum Dreck-Sammeln auf

3 Frauen, 1 Stunde, 400 Meter, 6 Säcke

Die Dreck-weg-Wochen der Stadt Karlsruhe fanden in diesem Jahr nicht im Frühjahr, sondern gegen Ende des Sommers statt.

Die Grüne Liste Grötzingen beteiligte sich wie in bisher jedem Jahr an dieser Aktion und war am 2. Oktober unterwegs, um Grötzingen etwas sauberer zu machen. In kleiner Besetzung zog man ab 14 Uhr los und folgte dem Ratschlag einer Bürgerin um die Wertstoffsammelstation an der Alten Weingartener Straße herum zu sammeln. In der angesetzten Stunde schaffte man gerade mal ca. 400 Meter, von der Einmündung der Karl-Leopoldstraße in die Alte Weingartener Straße bis zur Grezzostraße.

Es begann damit, dass in einem Brombeergebüsch eine Metall-Gartenliege gefunden wurde, die dann nur mit Hilfe des Mitarbeiters der Wertstoffsammelstation daraus befreit und abtransportiert werden konnte. Vielen Dank.

Sehr viel Müll befand sich unter der Brücke bei der Einfahrt der Grezzostraße in die Alte Weingartener Straße. Allein dort unten wurden drei Müllsäcke gefüllt

Eine zersplitterte Scheibe einer Glastüre füllte eine weitere Tüte und zwei kamen noch aus der Umgegend dazu. Schon beim Nach-Hause-Gehen wurde, wiederum aus den Brombeeren, ein Eimer mit Fliesenresten herausgezogen, der ebenfalls direkt in der Wertstoffstation abgegeben wurde.

Nach einer Stunde waren zumindest diese 400 Meter sauber. Es bleibt immer noch viel zu tun.

Antrag: Ladestationen e-Mobilität auf Kirchenparkplätzen

Die Akzeptanz der e-Mobilität steigt, je einfacher es ist, die Fahrzeuge aufzuladen. Die meisten Ladevorgänge finden in der Nähe der eigenen vier Wände statt.

Die Grundstücke der Grötzinger Kirchen sind im Ort günstig verteilt gelegen und verfügen über größere Parkplätze, auf denen unter der Woche und nachts oftmals viele Stellplätze frei sind.

Sowohl diese günstige Verteilung und Lage im Ort als auch das Stellplatzangebot sind gute Gründe, dort konzentriert öffentliche Ladestationen für die Elektroautos der umliegenden Anwohner anzubieten. Damit entfallen verwaltungstechnisch aufwändige Einzelaktionen der Wohnungs- und Hausbesitzer und es wird eine Hürde auf dem Weg zum Elektroauto abgebaut.


Am besten wäre es, diesen Ansatz auf dem gesamten Stadtgebiet zu verfolgen.

Daher beantragen wir:
Die Ortsverwaltung nimmt mit den Kirchengemeinden des Ortes Kontakt auf und erkundigt sich nach deren Bereitschaft, auf den Kirchenparkplätzen öffentliche Ladestationen einrichten zu dürfen.
Außerdem trägt sie das Anliegen in die zuständigen Ämter der Stadt, sodass diese Möglichkeit auch dort überprüft wird.

Klimaschutz, Tempolimit und Fahrfreude

Beitrag von Danica Duranec-Schoo, GLG

Während der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie ist eines von vielen Themen in der medial begleiteten Tagespolitik in den Hintergrund geraten: Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen. Mit Blick auf die Bundestagswahl hier einige Impulse und Fragezeichen zum Pro und Contra von Tempolimits.

Quelle: autozeitung.de

Auf kommunaler Ebene, so auch in Grötzingen, findet ein fast flächendeckendes Tempolimit von 30 km/h breite Zustimmung. Kann daraus auch automatisch ein Funke für Tempolimit auf Autobahnen zünden? Das Thema wurde bisher stets kontrovers diskutiert. Aus meiner Sicht hat Tempolimit im Sinne der Klimaschutzziele, die Deutschland sich gesetzt hat, nicht an Relevanz verloren.

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Anfrage zum Streusalzeinsatz durch räumpflichtige Straßenanlieger

Die Verwendung von Streusalz schädigt die Umwelt in vielfacher Hinsicht und ist deshalb für den Einsatz durch räumpflichtige Straßenanlieger verboten, siehe Auszüge aus der „Satzung über das Reinigen, Räumen und Bestreuen der Gehwege“ der Stadt Karlsruhe:

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Sondererlaubnis für Neonicotinoide verhindern!

Julia Klöckners Präsent an die Agrarlobby: Noch kurz vor Weihnachten will die CDU-Agrarministerin eine Sondergenehmigung erlassen – und längst verbotene Ackergifte zurück auf die Felder bringen. Neonicotinoide sind tödlich für Bienen und treffen sie besonders, wenn sie geschwächt aus der Winterruhe erwachen. Gemeinsam können wir das verhindern – uns bleiben nur wenige Tage!

Unterzeichnen Sie jetzt den Eil-Appell von Campact!

Antrag: Baumersatzpflanzungen für Fällungen in der Ringelberghohl

In Grötzingen müssen aus unterschiedlichsten Gründen Bäume gefällt werden. Sei es, dass ein Neubau ansteht wie z. B. die geplante Kindertagesstätte an der Ringelberghohl, oder dass aus Gründen der Verkehrssicherung Bäume weichen müssen.

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