Vortrag ‚Terra Preta‘

Für Freitagabend, den 12.Oktober 2018, hatte die Grüne Liste Grötzingen (GLG) zu einem Vortrag zum Thema Schwarzerde geladen. Im voll besetztem Niddasaal zeigte Herr Dr. Siepe, Biologe im (Un-)Ruhestand, der interessierten Hörerschaft  verschiedenste Aspekte der Schwarzerde auf.

In seinem kurzweiligen Vortrag ging Herr Dr. Siepe zunächst auf die Historie der Schwarzerde ein. Schwarzerde wurde von Menschen schon vor tausenden von Jahren in unterschiedlichsten Kulturen – z.B. auch in der Kölner Bucht – hergestellt. Bekannt ist es vor allem aus dem Amazonas-Gebiet, wo es als ‚Terra Preta‘ bezeichnet wird.

Schwarzerde ist eine Mischung aus Pflanzenkohle und mensch-gemachtem Humus. Durch diese Mischung kann ein langfristig fruchtbarer Boden erzeugt werden, da sich die Kohle über Jahrhunderte nicht abbaut und das Auswaschen und Ausgasen von Nährstoffen verhindert.

Herr Dr. Siepe zeigte unterschiedliche Verfahren auf, wie die Pflanzkohle gebrannt werden kann. In Erdgruben, metallenen Schalen oder speziellen Öfen werden die Holzreste, z.B. aus dem Baumschnitt, Schicht für Schicht ins Feuer gelegt. Wichtig ist, dass von unten kein Sauerstoff zugeführt wird, damit die Kohle nicht verbrennt.

Eindrucksvoll waren die gezeigten Ernteergebnisse von Schwarzerde-Nutzern in der Umgebung von Karlsruhe. Das Gemüse war zum Teil über doppelt so groß wie im konventionellen Bioanbau. Zwei Schwarzerde-Nutzer aus dem Publikum berichteten begeistert von ihren Pflanzergebnissen. Andere gezeigte Nutzerfolge in Südeuropa und Afrika rundeten das Bild ab.

Interessant war der Hinweis von Herrn Dr. Siepe, dass in der Pflanzenkohle das Klimagas CO2 dauerhaft im Boden gespeichert wird. Insofern trägt Schwarzerde auch tüchtig zum Klimaschutz bei.

Da Herr Dr. Siepe aktiv das Brennen von Pflanzenkohle begleitet und anleitet, sind schon  verschiedene Brenn-Termine in Grötzingen ins Auge gefasst.  Wir werden Sie rechtzeitig darüber informieren.

Dreck-weg-Aktion der Grünen Liste Grötzingen 2018

Bei schönstem und entsprechend heißem Sommerwetter erschienen am Freitag, den 20. April, zahlreiche Bürgerinnnen und Bürger, um sich an der Dreck-weg-Aktion der Grünen Liste Grötzingen zu beteiligen.

Diese Aktion wird alljährlich im Rahmen der Karlsruher Dreck-weg-Wochen organisiert, um den Grötzinger Teil unserer Umwelt von Müll zu befreien.

Nach einer kurzen Abstimmung über die Sammelgebiete (u. a. Fahrradweg Richtung Hagsfeld, Grötzinger Bahnhof, Spielplätze) ging es mit Zangen und Müllbeuteln ausgestattet los.

Erfreulicherweise konnte man nach zwei Stunden Aufräumarbeit feststellen, dass sich Grötzingen in diesem Jahr relativ sauber präsentierte.

Ein paar ärgerliche Ausnahmen gibt es aber:

Einige Raucherinnen und Raucher werfen einfach ihre giftigen Kippen und die Plastikverpackungen besonders in der Nähe von Automaten auf den Boden.

Viele Frauchen und Herrchen sammeln die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner inzwischen in die entsprechenden Tüten, einige  lassen dann aber  diese Tüten  leider auf dem Weg oder im Gebüsch zurück, statt sie im Mülleimer zu entsorgen.

Zahlreiche laminierte Karten von Autoaufkäufern lagen im Rinnstein, was bestimmt schon viele verärgert hat.

Grötzingen wäre noch schöner und sauberer, wenn jeder und jede diese Unsitten abstellen und in Eigeninitiative auf eine saubere Umgebung achten würde.

Dafür im Voraus schon einmal vielen Dank.

Nach getaner Arbeit trafen sich alle noch zu einem gemeinsamen verdienten Vesper.

Antrag: Karlsruher Klimaschutzkonzept: Arbeitskreis Umsetzung Klimaschutzmaßnahmen in Grötzingen

Zur Erreichung der gesamtstädtischen Ziele bedarf es einer Gemeinschaftsleistung der gesamten Bürgerschaft, die unserer Meinung nach jedoch nicht nur von „oben“ nach „unten“, sondern genauso von den einzelnen Stadtteilen aus („unten“) in Richtung der Stadt („oben“) wirken muss. Das vorhandene städtische Klimaschutzkonzept bietet einen Handlungsrahmen für Klimaschutzaktivitäten und soll hier zu Maßnahmen für den Stadtteil Grötzingen für die kommenden Jahre führen. „Antrag: Karlsruher Klimaschutzkonzept: Arbeitskreis Umsetzung Klimaschutzmaßnahmen in Grötzingen“ weiterlesen

Antrag: Stromtankstellen in Grötzingen

Foto eines eletrischen Smart-Autos beim LadenWie die Regionalkonferenz Elektromobilität in Hockenheim vom 11.Mai 2017 gezeigt hat, steht die Elektromobilität mit viel Power in den Startlöchern. Ein großes Problem für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen ist jedoch ein fehlendes dichtes Netz von Ladesäulen.

Grötzinger Bürger haben schon nach Stromtankstellen gefragt, denn derzeit gibt es in Grötzingen keine öffentliche Ladesäule.
Bei Vorhandensein einer Stromtankstelle könnten auch städtische Elektroautos in den Grötzinger Fuhrpark mit aufgenommen werden. Überlegenswert wäre außerdem eine Kooperation mit dem Carsharing Betreiber „Stadtmobil-Karlsruhe“, der dann vielleicht ein Elektroauto in Grötzingen stationieren könnte.

Möglicher Betreiber einer Stromtankstelle wären z.B. die Stadtwerke.

Wir beantragen daher:

Die Ortsverwaltung sucht mögliche Betreiber einer Stromtankstelle, wie z. B. die Stadtwerke, und macht Vorschläge für mindestens zwei mögliche Standorte für öffentliche Stromtankstellen (Vorschlagsbeispiel: Tiefgarage der Begegnungsstätte).

Goldrutenaktion am Knittelberg am 8. Juli 2017

Kanadische Goldrute

Wir wollen gemeinsam mit der FDP den Neophyten zu Leibe rücken.

Unter der fachkundigen Leitung von Thomas Hauenstein werden wir die Goldruten-Vorkommen am Knittelberg roden.

Die genaue Uhrzeit – voraussichtlich vormittags 2-3 Stunden – wird noch bekannt gegeben.

Antrag: Einrichtung von Blühwiesen und Bienenstöcken

Die Stadt Karlsruhe hat sich zum Ziel gesetzt, den Erhalt von Insekten und Bienen­populationen aktiv zu fördern. Es wird daher verstärkt an der Einrichtung von Blühwiesen und dem Aufbau von Bienenstöcken gearbeitet.

Die GLG begrüßt die Einrichtung von Blühwiesen und Bienenstöcken auch in Grötzingen.

„Antrag: Einrichtung von Blühwiesen und Bienenstöcken“ weiterlesen